Neophytentag 27. Juni

Praktische Naturschutzarbeit kann manchmal auch ein „Chrampf“ sein. Der NVE versucht seit vielen Jahren in der artenreichen und wertvollen Hecke beim ehemaligen Scheibenstand zwischen Oberbuchsiten und Egerkinen dem Japanischen Staudenknöterich Herr zu werden.

Die Pflanze ist in China, Japan und Korea heimisch und wurde Mitte des 19. Jahrhunderts als Zier- und Futterpflanze nach Europa gebracht. Staudenknöteriche sind äusserst konkurrenzfähig und bilden dichte Bestände, welche die einheimische Vegetation verdrängen. Die Pflanze gilt deshalb als Invasiver Neophyt. Das Verbreiten, ja jeglicher Umgang mit den Pflanzen ausgenommen deren Bekämpfungsmassnahmen ist deshalb gesetzlich verboten.

Dank der schweisstreibenden Arbeit der NVE Helfer können die Bestände in dieser Hecke im Griffe behalten werden. Ob es jemals gelingt die Pflanzen komplett loszuwerden an diesem Standort?