Unsere Natur im März…..

Kröten, Frühblüher, Störche, Kreuzottern, erste Pollen und Vogelbrut

Flora

Auf trockenen-warmen und durchlässigen Böden, oft auf Dämmen, in Steinbrüchen und an unbefestigten Wegen, blüht jetzt der Huflattich (Tussilago farfara). Seine gelben korbförmigen Blütenstände, eine Blüte pro Stängel, sind nicht zu übersehen. Typisch, zur Blütezeit ohne grüne Blätter, Blütenkolben einzeln auf filzigen, 10 bis 30 Zentimeter hohen Stängeln. Der Huflattich gilt als bedeutsame Heilpflanze bei Hustenreiz und wirkt schleimlösend. als arzneilich wirksamster Teil werden die Blätter verwendet (Droge: Farfarae folium). Der Huflattich gehört zu den ältesten Hustenmitteln. Schon Dioskurides, Plinius und Galenos empfehlen den Rauch der angezündeten Blätter gegen Husten. Achtung; die Pflanze enthält Pyrrolizidinalkaloide. Diese stehen in Verdacht leberschädigend zu wirken, somit sollte die Pflanze eher vorsichtig verwendet werden. Der Huflattich galt jahrhundertelang als heil- und Nahrungspflanze und wurde auch in größeren Mengen konsumiert, ohne dass schädigende Wirkungen beschrieben wurden. Es liegt also im eigenen Ermessen wie man mit der Giftigkeitszuordnung umgeht.

Vogelwelt

Wer kennt ihn nicht den Gesang der Amsel, am frühen Morgen ist er wieder überall zu hören. Vor etwa 150 Jahren war die Amsel noch ein scheuer Waldvogel. Doch heute erfreut sie uns in fast jedem Garten mit ihren melodiösen und volltönenden Gesang. Dabei sitzt das Amselmännchen auf einer Tannenspitze, einem Hausdach oder einer anderen exponierten Warte. Amseln haben sich in unseren Städten und Dörfern so gut eingelebt, dass sie meist schon dreimal im Jahr brüten. In den ersten Tagen, nachdem die Jungvögel ihr Nest verlassen haben, sind sie eine besonders leichte Beute für Katzen. Dann ist es gut, den Stubentieger tagsüber mal im Haus zu belassen.