Dezember der letzte Monat im Jahr

Mit Winteranfang und dem kürzesten Tag des Jahres ist der Dezember definitiv ein Wintermonat. Doch gibt es nicht selten statt der weißen eine grüne Weihnacht mit milden Tagen. Vogelfreunde können nun Ausschau halten nach Wintergästen aus dem Norden.

In Städten wie in der Flur trifft man auf größere Vogelschwärme. Lärmende Wacholder- und Misteldrosseln suchen in Hecken und Gehölzen nach Früchten, Erlenzeisige quietschen in den Baumkronen der Erlen und knabbern an den Samenständen, Buch-, Berg- und Grünfinken interessieren sich für Samenkörner aller Art. Zur Mittwinterzeit versammeln sich die größten Krähen- und Dohlentrupps um tags auf Feldern nach Nahrung zu suchen und nachts gemeinsam in Baumgruppen zu übernachten.

Trotz Winterwetter ist botanisch einiges geboten: Bäume und Sträucher können jetzt an ihren Rinden und Knospen bestimmt werden, die diesjährigen Efeufrüchte hängen grün an den Pflanzen und werden bis Februar reif und schwarz und die als Christrose bekannte Schwarze Nieswurz blüht in Gärten und an Waldrändern. Schneidet man am Barbaratag (4.12.) Kirschen- oder andere Steinobstzweige und stellt sie in eine Vase, bekommt man zu Weihnachten einen Hauch von Frühling ins Zimmer.