Die Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Mitte des Jahres steht jeweils der Termin, zur Bekämpfung des Japanischen Staudenknöterich an. Neun Erwachsene und vier Jugendliche haben sich am Samstagnachmittag 23. Juni, beim Werkhof der Gemeinde eingefunden, um den invasiven Neophyten, beim alten Scheibenstand, zu Leibe zu rücken. Die ersten Jahre schien es ein erfolgloser Kampf zu werden, aber wie es so schön heisst „nid lugg lo gwünnt“. So war dieses Jahr das „nid lugg lo“ sehr gut sichtbar. Die einheimischen Pflanzen haben stark zugenommen, während der Staudenknöterich, zur Freude der Anwesenden Helferinnen und Helfer, auf dem Rückzug ist. So sind alle top motiviert an die Arbeit gegangen. Entgegen den vorangegangenen Jahren musste diesmal von oben nach unten gearbeitet werden, denn der untere Heckenrand ist bereits stark von einheimischen Pflanzen zugewachsen. Das hat die ganze Arbeit zusätzlich erschwert. Die ausgehakten Stauden wurden aber eifrig nach oben getragen und in die bereitgestellte Mulde gelegt. Im Nu verflog die Zeit und Maya kam mit dem Zvieri angefahren. Bei Wurst, Brot und den feinen, selbstgemachten Brownies, waren die Strapazen der letzten zwei Stunden schnell in Vergessenheit geraten.  

Sicher sind noch ein paar Einsätze notwendig, ehe der Staudenknöterich ganz verschwunden ist. So wird also dieser Termin in die kommenden Jahresprogramme sicher wieder aufgenommen. An dieser Stelle allen Helferinnen sowie Helfern ein herzliches Dankeschön und schöne Sommerferien.