Alpenweekend 2017

Während auf der Alpennordseite eine Schlechtwetterphase einsetzte, reisten 8 Mitglieder aus unserem Verein auf die Alpensüdseite, genauer gesagt nach Leuk im Kanton Wallis. Dies war das zweite Alpenweekend das durchgeführt wurde und es war wieder ein voller Erfolg. Leuk mit seinem fast schon mediterranen Klima bietet immer wieder viele interessante Naturbeobachtungen. Am Samstag wurde die Gegend oberhalb von Leuk bis Turtmann, in einer fünf Stündigen Exkursion erkundet. Die Highlights waren sicher Wiedehopf und Steinadler. Bei der Hohen Brücke erwarteten alle die Sichtung des Mauerläufers, dieser liess sich aber dieses Jahr nicht erblicken. Auch die Flora und Fauna wurde intensiv bestaunt, gibt es doch etliche Arten die nur im Wallis vorkommen. Zurück im Tal wurde im Leukerfeld den Bienenfresser bei der emsigen Futtersuche und dem Anschliessenden verschwinden mit dem Beuteerfolg in die Bruthöhle, zugeschaut. Nach dem Nachtessen ging es nochmals raus, denn oberhalb der Satellitenschüsseln befindet sich das Gebiet des Ziegenmelkers. Bevor es eindämmerte konnte noch eine Zipammer ausgemacht werden und kaum wurde es Dunkel war die ratternde Stimme des Ziegenmelkers zu hören. Der Balzruf einer Zwergohreule, rundete den gelungenen und Artenreichen Samstag ab. Am Sonntag nach dem Frühstück bestiegen die acht Naturfreudigen den Kleinbus und fuhren nach Leukerbad, zur Talstation der Gemmibahn. Das Wetter zeigte sich nicht mehr von seiner Besten Seite, aber nichts desto Trotz wurde eine kleine Erkundungstour, auf der Gemmi, unternommen. Die Aussicht für eine Sichtung des heimischen Bartgeiers war, wegen des Nebels, sehr gering. So wurde das Hauptaugenmerk auf die Botanik gelegt. Drei Vogelarten konnten dennoch auf die Artenliste eingetragen werden. Es sind dies Schneesperling, Bergpiper und ein Steinschmätzer. Mit diesen dreien stieg die Anzahl der Arten am Alpenweekend 2017 auf 54. Auch dieses Jahr waren sich alle Beteiligten einig, es waren wider zwei gelungene Tage in der Natur und den Bergen im Wallis. Wie heisst es doch so schön – „nach dem Alpenweekend ist vor dem Alpenweekend“- 2018 wird dieses sicher wieder auf dem Jahresprogramm stehen.