Die einheimischen Stauden gewinnen langsam wieder an Boden!

In der Hecke beim „alten Scheibenstand“ gewinnen die einheimischen Sträucher und Pflanzen, wieder an Boden zurück. Durch gezielte Einsätze in den letzten Jahren, konnte der Japanische Staudenknöterich, der die einheimische Flora dort zum Teil verdrängte, schon sehr stark dezimiert werden. Auch dieses Jahr lud der Naturschutz Verein Egerkingen wieder zu einem Arbeitstag an besagter Hecke ein. Acht Erwachsene und vier Jugendliche folgten, trotz unsicherer Wetterlage, der Einladung. Der Staudenknöterich sollte am besten samt dem Wurzelstock, mit einem Pickel, ausgegraben werden. Da sich die Pflanze per Rhizomen weiterverbreitet, bleibt immer ein Teil davon im Boden, somit zieht sich die Ausrottung, je nach Grösse der befallenen Fläche, über mehrere Jahre hin. Die Stauden sind nach dem Ausgraben zusammengetragen worden und in eine dafür bereitstehende Mulde geworfen. Das ganze Grünzeug wurde anschliessend der Kompogas-Anlage in Oensingen zugeführt und vernichtet. Heuer ist es nun schon das fünfte Mal, dass diese Arbeit auf dem Jahresprogramm des NVE stand und es werden sicher noch ein paar dazukommen. Jeder Brombeerstrauch, jedes Pfaffenhütchen und jede weitere einheimische Pflanze, zeigen den ausdauernden „Neophyten-Bekämpfer“, ihre Wertschätzung in Form ihres Wuchses.

Wie immer an solchen Arbeitstagen, waren nach getaner Arbeit, alle zu einem wohlverdienten Zvieri eingeladen. An dieser Stelle dankt der NVE allen Helferinnen und Helfer, auch der „Zvieri-Frau“ Maia, recht herzlich und hoffentlich im nächsten Jahr wieder.