Zum dritten Mal gegen die Neophyten

Neophytentag vom 21. Juni 2014

Das dritte Jahr schon startete der Naturschutz Verein Egerkingen einen Arbeitstag zur Bekämpfung der invasiven Neophyten und im Speziellen dem Japanischen Staudenknöterich. Dieses Jahr konnte der Präsident Daniel Peier zu den 8 Vereinsmitglieder auch 16 Geocacher begrüßen. Eine Variante ihres Hobbys „Geocaching“ ist die sogenannte CITO (Cache In Trash Out), bei welcher die Teilnehmer, die die Natur als ihre Spielwiese aktiv nutzen, dieser in Form von „Fronarbeit“ etwas zurückzugeben. Dies kann eine „Bachputzete“, oder, wie in diesem Fall, ein Kampf gegen Neophyten sein.

Thomas Lüthi klärte die Anwesenden ausführlich über die Situation der Neophyten auf und erteilte Instruktionen zur Vorgehensweise. Invasive Neophyten verdrängen die einheimischen Pflanzen und verbreiten sich sehr stark. Durch gezieltes Ausgraben der Rhizome wird die Ausbreitung eingedämmt und mit der Zeit die Pflanze ausgerottet. In der Kompogasanlage in Oensingen wird aus den Stauden Biogas gewonnen. Das Biogas gelangt als wertvoller Energieträger beim Heizen, Kochen oder auch bei der Mobilität zur Anwendung. Nach dem Theorieteil folgte die Arbeit. Alle anwesenden packten tatkräftig an und im Nu waren die Stauden ausgegraben, zusammengetragen und in der bereitgestellten Mulde deponiert. Sicher waren alle froh, dass bei den hohen Sommertemperaturen der Einsatz nach kurzer Zeit schon beendet war.

Nach getaner Arbeit wurde von Maja Schlup das wohlverdiente Zvieri (Kaffee und die traditionellen selbstgebackenen Brownies), angeliefert. Der Naturschutz Verein Egerkingen dankt allen Helferinnen und Helfer herzlichst für ihren Einsatz zum Wohle der Natur!

PS: Fotos sind wie immer in unserem Fotoalbum zu finden.